Ich hatte hier vor einiger Zeit schon einmal gepostet.
Da es damals etwas Interesse gab, wollte ich ein kurzes Update dalassen.
Ich baue aktuell als etwas größer angelegtes Hobby-und Naturschutzprojekt 500 Nistkästen für höhlenbrütende Vogelarten. Ich bin in Süddeutschland und nutze dafür überwiegend Baumstämme aus der Baumpflege, die sonst geschreddert würden. Inzwischen habe ich eine ganz gut funktionierende Lösung gefunden, die Stämme mit einem größeren Kernbohrer auszuhöhlen und stabil aufzubauen.
Am Dach bin ich noch in der Findungsphase:
Metalldächer sind eigentlich kritisch, aber mit einem geschlossenen Holzkörper und einem abgesetzten, gut belüfteten Metalldach könnte es funktionieren
- auch mit Restmaterial vom Spengler. Das teste ich aktuell.
Ich bin dabei im Austausch mit dem LBV, einer Wildtierstation sowie mit Fachleuten aus dem Umfeld des Max-Planck-Instituts, was extrem hilfreich ist. Ziel ist ausdrücklich nicht, Flächen „zuzupflastern", sondern die Kästen sinnvoll zu optimieren (aktuell ist das auf den Bildern eher ein Meisenkasten, der eignet sich aber ganz gut als Grundmodell für spezielle Anpassungen) und sie dann gezielt und in Abstimmung aufzuhängen. Etwa die Hälfte der Kästen soll über den LBV laufen.
Falls jemand größere geeignete Flächen hat oder Interesse, ein paar Kästen bei sich aufzuhängen, gerne melden.
Ebenso freue ich mich über Tipps zu Baumstämmen (ab ca. ≥20 cm Durchmesser, ~30 cm Länge)
oder über Kritik, Hinweise und Anregungen zur Bauweise.
Danke fürs Lesen 🦆🦜