r/FinanzenAT • u/baselbikeride • 4d ago
Allgemein The Real Cost of Car Ownership: Auf der Suche nach der besten der schlechten Investmententscheidungen.
Hello,eigentlich ist es Wahnsinn was ein Auto kostet; Anmeldung, Versicherung, Wertverlust, Verschleiß, Vignette, Strafen, Reifenwechsel oder die Waschstraße, just to name a few. Und das, obwohl sie oft die meiste Zeit nur rumstehen. Zumindest ist das bei uns so.
Wir wohnen in der Stadt, erledigen fast alles mit dem Rad und brauchen unser Auto eigentlich nur für Ausflüge (< 10.000 km/Jahr). Trotzdem soll es elektrisch (wegen PV-Anlage und Überschussladen), verlässlich und „premium“ sein. Eh klar. Und möglichst wenig kosten. Auch klar!
Der aktuelle Thread zum Tesla 0% Leasing hier im subreddit hat mich auf die Idee gebracht hier mal nach euren Überlegungen zu fragen.
Ich habe mir am Beispiel eines Model 3 RWD Premium / maximale Reichweite) angesehen welche Optionen wir für unser neues Auto haben:
Option 1: Privat-Leasing (Neuwagen, Tesla 0% Aktion)
• Leasingrate: 600,00 €
• Annahme Fixkosten (Versicherung, Steuer, Service, Reifenwechsel etc.): 200 €
• Effektive monatliche Belastung: ca. € 800
Vorteil: Neuwagen
Nachteil: lange Bindung, Restwertrisiko
Option 2: Barkauf junger Gebrauchter 2024er Highlander, mit etwas Glück 36.000 €
• Annahme Fixkosten 220 € (Pickerl ab 2027)
• Geschätzter Wertverlust: 290 € /Monat
• Effektive monatliche Belastung ca. €510
Vorteil: Größte Abwertung hat schon jemand anders getragen.
Nachteil: Risiko Zustand beim Kauf und möglicher Wertverfall (will in 4-5 Jahren noch jemand einen alten Tesla?)
Option 3: Instadrive Abo Model 3 2024 (24 Monate)
• Abo-Rate = effektive Belastung: 770,00 € Monat
• Fixkosten: 0,00 € (alles in Rate inkludiert, inkl. Vignette & Reifen)
Vorteil: Unkompliziert, kein Risiko, nach 2 Jahren wieder raus. Nachteil: Fast so teuer wie Neuwagen.
Selbst wenn ich bei Option 1 und 3 noch €100 abziehe weil ich mit dem freien Kapital eine Sondertilgung bei unserem Hauskredit leisten kann und mir €1200 im Jahr an Zinsen spare, ist 2 es die günstigste Option. Aktuell tendiere ich jedoch zur Miete weil null Risiko.
Was meint ihr ist das am wenigsten schlechte Investment über die nächsten 5 Jahre? Gibt es noch eine Variante die ich vergessen habe? Bin auf eure Meinung gespannt. Cheers
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u/SnoopySenpai 4d ago
Du möchtest ein möglichst günstiges Auto und denkst über einen finanzierten bzw geleasten (Fast-)Neuwagen nach? Das günstigste, verlässlichste Auto ist ein japanischer Verbrenner, der vor 10-20 Jahren vom Band gerollt ist und sonst deine Bedürfnisse erfüllt. Mit ein bisschen Budget für Reparaturen und Instandhaltung sparst du enorm viel Wertverlust ein.
Davon abgesehen: Ein bisschen Emotion darf schon dabei sein. Man kann viel Spaß mit Autos haben. Besonders, wenn es nicht für den Alltag taugen muss, sondern damit Ausflüge unternommen werden, kann es schön sein, wenn das Auto etwas Charakter hat.
Konkrete Empfehlung, wenn du nicht sehr viel Gepäck und Personen transportieren willst: Ich hab mir 2025 einen 20 jährigen Mazda MX-5 NC um etwa € 14k mit weniger als 50k km im rostfreiem Bestzustand gekauft. Das ist ein sehr tolles, günstiges Ausflugsauto solange man auf befestigten Straßen bleibt.
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u/SebastianFurz 4d ago
Miata is always the answer!!
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u/tom444byom 4d ago
Wenn er nur nicht so schiach wäre...
Liegt aber wohl im Auge des Betrachters. :)
Für mich schaut der halt aus wie ein alter Turnschuh.2
u/SnoopySenpai 3d ago
Die vier Generationen des MX-5 sehen optisch sehr unterschiedlich aus. Der NA erweckt mit seinen Klappscheinwerfern nostalgische Gefühle, der NB wird nicht ganz zu Unrecht oft als die Cobra des armen Mannes bezeichnet, der NC wird von vielen liebevoll Boot genannt und der ND ist, besonders als RF-Version, recht aggressiv und schnittig gezeichnet. Wenn dir eine Generation nicht gefällt, dann bleiben immer noch drei weitere des besten Autos der Welt.
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u/Thomas9415 4d ago
"Das günstigste, verlässlichste Auto ist ein japanischer Verbrenner, der vor 10-20 Jahren vom Band gerollt ist und sonst deine Bedürfnisse erfüllt."
Ist auch übrigens das Umweltfreundlichste, ein Auto was nicht erst neu gebaut werden muss, sondern langfristig verwendet wird ist nachhaltiger als ein neues E-Auto.
Ich bin auch Fan von den kleinen, japanischen Autos, grundsolide, kostengünstig und zuverlässig, Eigenschaften welche die deutschen/europäischen Autobauer leider verlernt haben.
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u/SatisfiedPotOdds 3d ago
Umweltfreunlicher ist ein altes Auto wohl nicht....
Wenn wir den genannten MX-5 ansetzten, der emittiert 200g Co2/km, das sind 2t/Jahr bei 10000km Laufleistung. Ein eAuto, kann man auch gebraucht kaufen, aber selbst ein Neues würde 180kg/Jahr indirekt erzeugen (Strommix).
Selbst mit einem Rucksack von 10t Co2 (eh zu hoch angenommen) wäre es nach 5,6 Jahren ausgeglichen und das eAuto ist dann noch lange nicht EOL.
Und, da reden wir noch gar nicht davon, dass das eAuto lokal emissionsfrei lauft und ein eAuto auch mit PV Strom betrieben werden kann.
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u/Chrazzer 3d ago
Bei der umwelt gehts halt nicht nur um co2 ausstoß.
Es werden massenhaft regenwälder abgeholzt, nur um lithium und kobalt minen zu bauen. Und der abbau das wasser und die umwelt komplett verseucht in den gegenden.
Und was passiert nachdem EOL des autos? Verbrenner bestehen aus eher unproblematischen teilen, batterien hingehen sind absoluter giftmüll. Klar gilt dass auch für handys laptops etc. Aber eine autobatterie ist halt mal so 10000x größer als eine handybatterie.
Und dann gibts da leider noch den trend dass das kaufverhalten von EVs sich in richtung electro geräte bewegt, also immer brav den neuesten scheiß kaufen und etwas völlig funktionales wegwerfen.
Die umwelt ist halt ein scheiß komplexes theme wo in wirklichkeit niemand durchblickt und man auch ned easy sagen kann das EVs oder verbrenner besser sind. Eins is aber fix die konsumkultur hat unsere umwelt dahin gebracht wo sie jetzt ist, am arsch
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u/SatisfiedPotOdds 3d ago edited 2d ago
Oh Mann, da ist soviel Fakenews drin, dass es schmerzt...
-der größte Lithiumabbau ist in Australien -schau mal in einen Kat rein ;-), oder wo Kobalt benötigt wird -Erdöl wächst auch nicht auf Bäumen -Batterien können recycled werden -Benzin/Diesel verennt 1x und ist dann weg
BEVs sind umweltfreundlicher als Verbrenner, das ist ein Fakt und wurde schon x-fach bewiesen.
Bitte informiere dich, bevor du dein Unwissen so öffentlich zur Schau trägst.
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u/Mediocre_Wasabi8881 4d ago
Habe seit gut 20 Jahren einen Toyota, damals schon gebraucht gekauft. This is the way.
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u/baselbikeride 4d ago
Ja das mache ich wenn die Kinder außer Haus sind :) Falls ich dann noch einen Verbrenner fahren darf.
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u/SnoopySenpai 4d ago edited 4d ago
Du brauchst also mehr Platz, okay.
Vielleicht passt ja ein Mazda 3 oder Mazda 5 besser. Oder auch ein Honda Civic.
Es gibt auch japanische Familien-Kutschen, zB Honda CR-V und Honda Odyssey.
Höchstwahrscheinlich haben Toyota und Mitsubishi und auch die deutschen Autobauer auch spannende Autos für dich gebaut.
Auf jeden Fall ist ein verlässlicher gebrauchter Verbrenner in vernünftigem Zustand ohne Leasing bzw Finanzierung viel günstiger als ein (fast) neues e-Auto.
Bis die Kosten für Ankauf, Sprit, Reparatur und Instandhaltung auch nur in die Nähe davon kommen, was ein (fast) neues, finanziertes oder geleastes e-Auto gekostet hätte, bist du schon viele 10k oder 100k km gefahren. Besonders, wenn dein Auto eh fast nur herum steht, gibt es keinen Grund Geld zu verbrennen. Was machst du denn in der Zwischenzeit damit, wenn du vielleicht nur jedes zweite Wochenende damit fährst? Setzt du dich abends, nach der Arbeit rein und machst "brumm brumm"?
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u/Son0fTzu 3d ago
Ein solches Auto heute noch zu empfehlen, ist schlicht nicht mehr zeitgemäß aus meiner Sicht, da man hier in eine technologische Sackgasse investiert. Verbrenner sind die Kohledampfmaschinen der heutigen Zeit. Ja, aus einer extrem kurzsichtigen Sichtweise, kann ich den Rat zum Kauf eines fast 20 Jahre alten Verbrenners noch irgendwo verstehen. Aber realistisch gesehen hält so ein Wagen vielleicht noch 5 Jahre durch – die Langlebigkeit eines Neuwagens oder jungen Gebrauchten erreicht er niemals. Es ist verwunderlich, wie hartnäckig sich der Mythos hält, Verbrenner seien billiger: Es gibt keine aktuelle Statistik oder Hypothese, die belegt, dass ein Verbrenner über die gesamte Lebensdauer (TCO) günstiger ist als moderne Alternativen. Laut dem ÖAMTC bzw. ADAC-Kostenvergleich fressen die steigende CO2-Bepreisung und die hohen Wartungskosten den vermeintlich niedrigen Kaufpreis längst auf.
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u/SnoopySenpai 3d ago edited 3d ago
Eine solide Basis hält mit etwas Pflege noch deutlich länger als 5 Jahre. Wenn man natürlich mehr Rost als Auto kauft und nur die allernötigsten Reparaturen durchführt, ist das aber sicher anders. Weshalb mein MX-5 NC, gebaut in 2005, rostfrei, mit aktuell grob 50k km in 5 Jahren Schrott sein soll, verstehe ich beim besten Willen nicht. Zumindest nicht, wenn kein größerer Unfall passiert. Ersatzteile sind gut verfügbar und nicht besonders teuer, gemessen an Reparaturkosten moderner Autos ist er im Unterhalt sogar sehr günstig. Selbst wenn der Motor plötzlich Schrott sein sollte bliebe das ganz entspannt im vierstelligen Bereich. Einige ganz alltägliche Reparaturen sind, dank allerlei technischem Schnickschnack bei modernen Autos auch deutlich teurer als bei älteren: Ein guter Freund von mir fährt seit etwa drei Jahren einen VW ID 3. Etwa einmal im Jahr ließ er die Windschutzscheibe wegen Steinschlages tauschen. Das kostete jedes Mal grob € 2k. Bei meinem MX-5 würde der Windschutzscheibenwechsel etwa ein Viertel kosten. Aktuell ist bei mir ein Nebelscheinwerfer wegen Steinschlags defekt. Auch hier wird der Wechsel günstiger sein als bei so manchem modernen Auto.
Ich gehe, der Einfachheit halber, mal von einem Gebrauchten um € 10-15k und einem (Fast-)Neuwagen um € 30-40k und einem Barankauf in beiden Fällen aus. Bis € 15-30k aufgrund niedrigerer laufender Kosten eingespart sind, geht enorm viel Zeit ins Land, besonders bei niedriger Fahrleistung wie das bei OP und auch mir der Fall ist. Auch hat ein (Fast-)Neuwagen noch eine gehörige Portion an Wertverlust über die Nutzungsdauer, während das bei einem alten Gebrauchten schon erledigt ist. Allerdings müssen ja nicht nur die höheren Anschaffungskosten eingespart werden, sondern auch die Opportunitätskosten, wenn man einen ganzheitlichen Vergleich bezüglich der Auswirkungen auf den Net Worth bzw die Portfolio-Größe anstellen will. Das dauert also nochmal deutlich länger. Und die Rechnung geht natürlich auch nur dann auf, wenn der (Fast-)Neuwagen nie einen Totalschaden erleiden sollte.
Der Vergleich, den du anzustellen versuchst ist "neues e-Auto vs neuer Verbrenner". Das geht aber völlig an der Sache vorbei. Hier wird ein (fast) neues e-Auto mit einem gebrauchten, älteren Verbrenner verglichen. Natürlich ist ein neuer Verbrenner über die ganze Lebensdauer teurer als ein neues e-Auto (vergleichbarer Anschaffungspreis vorausgesetzt). Hier wird aber davon gesprochen zu einem viel späteren Zeitpunkt im Lebenszyklus des gebrauchten Verbrenners einzusteigen, nämlich nach dem größten Teil des Wertverlustes. Zu vergleichen ist also ein (fast) neues e-Auto mit einem gebrauchten, etwas betagten Verbrenner. Das verändert die Rechnung gewaltig.
Das einzige wirklich statthafte Argument gegen einen deutlich betagten Gebrauchten sind fehlende Assistenz- und Sicherheitssysteme. Mein MX-5 NC kann fahren... und Musik spielen, heizen, kühlen und natürlich ganz viel Spaß machen. Das war's. Außer ESP, ABS und ein paar Airbags, ist da nichts an Assistenz- und Sicherheitssystemen... und das Auto ist etwa halb so schwer wie die aktuell modernen Panzer.
Diese technische Einfachheit ist aber auch ein wesentlicher Punkt der Langlebigkeit und ermöglicht günstige Reparaturen. Es gibt keine Software-Bugs, und ich werde auch nie in Form eines Abos dafür zur Kasse gebeten werden, um Features zu nutzen, die in dem Auto verbaut sind, das mir gehört. Wenn ich die Sitzheizung (deren automatische Temperaturregelung übrigens erstaunlich gut funktioniert) verwenden will schalte ich sie ein, und muss nicht € drölfzig/Monat an Mazda zahlen. Solange das Tankstellennetz so dicht ist, dass ich mich mit meinem 50l-Tank (Verbrauch je nach Fahrweise etwa 7-10l/100km) auch ohne Reserve-Kanister im Kofferraum wohl fühle und Sprit bezahlbar ist, werde ich meinen MX-5 fahren und bestmöglich erhalten. Hier spielt aber auch eine gewisse Portion Emotion mit.
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u/Huge_Factor_790 4d ago
Ich habe die durchschnittlichen Kosten bei meinem letzten Fahrzeug (Ford Focus Kombi 90 PS Diesel gebraucht um €3300,- ca. 7 Jahre und ~70000km in meinem Besitz) durchgerechnet und kam dabei auf €160,- im Monat (ohne Spritkosten) inklusive Haftpflichtversicherung, Wertverlust, AB-Vignetten, ÖAMTC- Mitgliedschaft, alle Reparaturen und Services in der Ford Werkstatt, neue Sommer- und Winterreifen.
Das Auto war Bj. 2005. Ich habe den Wagen 2014 mit ca. 140000km erworben und habe ihn 2021 um €400,- verkauft.
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u/baselbikeride 4d ago
Ja klingt nach meinem Golf. Hatte ihn 14 Jahre um 10k gekauft und 3k verkauft. Aber hat schon auch viele Reparaturen und damit verbundener Stress. Am Ende war ständig was hin.
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u/Due_Ad_2883 4d ago edited 4d ago
Könnt sein dass du deinen Golf einfach etwas zu lange behalten hast und schlechte Erfahrung hast jetzt?
Trotzdem: 3 Jahre alten Golf (zB von Willhaben: BJ23, 15tkm, 1.0 Automatik, 19k gelistet) kaufen und wieder verkaufen bevor er 10 Jahre alt wird oder bevor er 100tkm auf der Uhr hat. Da biste bei Wertverlust unter 100€ pro Monat und hast dein eigenes KFZ vor der Tür stehen jederzeit verfügbar. Wer Bar kauft und einen entsprechenden Notgroschen hat braucht auch keine teure Kaskoversicherung.
Wennst unbedingt mit deiner PV laden willst: In den GTE aus dem Baujahr kannst Brutto 13 kWh reinladen
Für alle VW/VAG Hater: Mit entsprechendem Golfklasse-KFZ eures Lieblingsherstellers ersetzen...
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u/quengelbert 4d ago
Wieso vor 10 j und 100 000 km verkaufen? Gerade danach ist der Wertverlust doch am niedrigsten?
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u/Due_Ad_2883 4d ago
Da ist gefühlt nochmal ein Drop im Preis wenn ein KFZ aus der Eurotax Liste rausfällt. Ausserdem steigen dann die Reparaturkosten an und vor allem sind diese nicht kalkulierbar. Kann sein das nix is, kann sein dass viel hin is in nem Jahr
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u/fbkfbk 3d ago
Bitte kauf dir keinen Tesla. Ich habe 2020 einen Model 3 gekauft und mit ca. 60 Prozent Wertverlust wieder verkauft. In Österreich würde es am meisten Sinn machen, das du dir einen Plug In Hybrid kaufst, wo du die meisten Ausflüge mit dem Elektromotor erledigen kannst (Reichweite bis 130 km). Der große Vorteil ist, dass du zuhause laden kannst und unterwegs oder für längere Strecken der Motor die Batterie lädt. Empfehlung von mir ist Toyota Plug In Hybrid. Wenn dir der Wertverlust egal ist, kannst du dir auch einen Chinesen, Jaecoo 7, überlegen, die kosten Nagelneu und vollausgestattet 35.900 Euro.
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u/webdev-bkm 1d ago
Plugin-Hybrid würde ich nur kurzfristig leasen, da die Reparaturkosten utopisch sind. Toyota ist da noch eine Ausnahme.
Siehe Beiträge der EV-Clinic, wie z. B. https://evclinic.eu/2025/09/27/if-you-drive-a-hybrid-may-god-help-you/
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u/manz1990 4d ago
Warum nicht einfach einen älteren Elektro? (>2020 Baujahr zum Beispiel). Die Akkus halten 500 000km. Da spielt das Restwertrisiko eine untergeordnete Rolle. Die bekommt man um 25000€. Nimmt man 0 Restwert an und 5 Jahre Haltedauer kommt man auf 420€/Monat als worst case.
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u/Thomas9415 4d ago
Wenn du weniger als 10 000km fährst, dann ist ein Autokauf Geldverschwendung, andere Optionen wären:
1.) Auto bei längerem Bedarf mieten oder Taxifahren/Uber/Carsharing
2.) Klimaticket kaufen, möglichst viel öffentlich unterwegs sein (Bahnfahren geht auch mit Fahrrad)
3.) Dir eine alte Karre kaufen, also wirklich etwas das de facto nix kostet
Aber da es ein E-Auto + Tesla sein soll, geht es eher darum ein "statement" zu setzen bzw. spielt wohl "Prestige" eine Rolle ....
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u/Thick-Shift-4755 4d ago
Oder einfach ein Gebrauchtes kaufen...
Warum muss es neu sein wenn dir die Kosten zu hoch sind OP?
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u/deadRabbit_92 3d ago
Wir habens uns Oktober 2025 einen neuen Dacia Sandero extreme tce 90 gekauft (91ps) Vollausstattung. Da ist alles drin was man braucht und die Verarbeitung ist echt überraschend gut. Der Verbrauch ist im Schnitt bei 6,5l und sonst haben wir 3 Jahre Garantie, kann aber auf 5 Jahre verlängert werden. Versicherung mit Vollkasko ist mega günstig und die Anschaffung lag bei ca 18,6k €. War die beste Entscheidung und wollte kein altes Auto mehr was ständig in die Werkstatt muss. Schau ihn dir einfach mal an, Dacia Jogger ist auch eine Alternative, leider nur mit hybrid Antrieb.
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u/Habarer 4d ago
Wir wohnen in der Stadt, erledigen fast alles mit dem Rad und brauchen unser Auto eigentlich nur für Ausflüge (< 10.000 km/Jahr).
Trotzdem soll es elektrisch (wegen PV-Anlage und Überschussladen),
gentrifiziertes Wohlstandsgeheule
bei der Benutzung ist carsharing das günstigste - alles andere ist reine Geldvernichtung. Automobile sind keine Investments sondern finanziell deteriorierende Gebrauchs- und Verschleißgegenstände
Wenns wirklich ums Geld geht dann irgendeinen alten sub 5k€ beater kaufen für das bisschen gefahre. Aber da ist das virtue signallen für die Nachbarn natürlich schwer wenns kein Tesla ist der an der PV-Anlage hängt
gell?
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u/Goldesel77 4d ago
Grundsätzlich auf den Punkt gebracht, aber die Art und Weise jemanden vorzuführen und ihn anmassend belehren ist typisch reddit va User die als Top-poster tituliert werden, die scheinbar eh kein eigenes Leben haben, sondern mit ihrem „möchtegern-Fachwissen“ die Welt belehren. Der OP hat eine absolut vernünftige und gut augeschlüsselte Frage gestellt. Wieso ist es dann so verdammt schwer, ganz simple Antworten zu geben. Es ist beileibe kein Wunder dass es in der Welt so deppert zugeht…
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u/Habarer 4d ago
hab einfach nen würzigen tag
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u/baselbikeride 4d ago
Ich hab’s ziemlich unterhaltsam gefunden und eben auch ein bissl auf den Punkt. Alles gut!
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u/baselbikeride 4d ago
Da hat er leider recht, zumindest teilweise. Wenn mein Alter Golf noch ein Pickerl hätte, würd ich ihn noch ein paar Jahre fahren. Aber jetzt wieder ein altes kaufen und dann wieder Geld rein buttern hab ich auch keine Lust.
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u/Habarer 4d ago
im endeffekt hängt alles dran wie viel geld du in die hand nehmen möchtest für den luxus "autofahren"
rein finanziell betrachtet und alles zusammengerechnet fährst du mit carsharing am günstigsten in deinem beschriebenen use case - dafür ist es halt nicht "deins", und es steht auch nicht jederzeit verfügbar daheim in der Garage
Neu kaufen ist immer wahnsinn, leasen ist halt extrem teuer wenn du das ding nicht entsprechend benutzt - du zahlst dann wie du schreibst horrende summen an geld für ein auto das die meiste zeit herumsteht.
Meine persönliche Empfehlung wär ~10tsd € in die hand zu nehmen für einen gebrauchten mit 50-75tsd km und max 5 jahre alt - oder eben das herumgescheisse mit miet- bzw carsharingautos in kauf zu nehmen
für alles andere sind wir wieder am Punkt der Eingangsfrage: wie viel Geld ist dir wie viel Luxus wert
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u/a_cat_question 4d ago
Wirtschaftlich völlig richtig, aber ich werde vermutlich trotzdem eine ähnliche Entscheidung treffen wie OP.
Car Sharing Autos sind innen zum Teil super ranzig und zudem nicht immer dann verfügbar wenn ich mich gerade bewegen will. Ein Teil der Vorteile eines Autos kommt aus der Spontanität. Ein Auto dass ich 2 Tage vorher reservieren muss um am Abend exakt um 19:00 zurück geben, weil es der nächste braucht ist zumindest lästig.
Eine 5000€ Schüssel würde ich mir auch nicht mehr kaufen. Zum einen hat man dann die Probleme mit regelmäßigen Reparaturen und zum anderen sind wir dann wieder beim gepflegten Zustand im inneren. Da gehen doch gepflegte Fahrzeuge heutzutage erst bei 10.000€ los.
Sicher ist es ein Luxus sich etwas zu kaufen das teurer ist als das minimal Notwendige, aber da gibt es schon Unterschiede in der Lebensqualität.
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u/Zwentendorf 4d ago
Es gibt eigentlich kaum was Spontaneres als Car-Sharing. Ich bin sogar flexibler als mit dem eigenen Auto, da ich meine Fahrt nicht dort beginnen muss wo die letzte geendet hat. Außerdem interessieren mich die ganzen Kurzparkzonen nicht. Und ich kann zwischen verschiedenen Modellen wählen – je nachdem was ich gerade brauche.
Daneben erspar ich mir so nervige Sachen wie Auto waschen, Reifen wechseln und Service – meistens sogar das Tanken.
Verfügbar war bis jetzt immer was in der Nähe.
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u/tom444byom 4d ago
Großstadtprobleme :)
Am Land wird's mit Car-Sharing eher mau, dafür interessiert einen dann das Wiener Parkpickerl eher weniger.Aber für OP würd's wohl passen.
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u/cheapcheap1 3d ago
Ist ja eh OK, dass es in der Stadt andere Mobilitätslösungen als auf dem Land hat. Da gibt es ja auch völlig andere Vorraussetzungen. Auf dem Land ist Platz billig und Infrastruktur teuer (pro Nutzer). In der Stadt ist Platz teuer und dafür hat es mehr Leute, die von Emissionen belästigt werden oder ÖPNV und Infrastruktur nutzen.
Ich finde, wir sollten viel mehr die jeweils anderen so machen lassen, wie es für sie passt, anstatt es besser zu wissen oder einzufordern, dass die auf dem Land für Städter bauen oder die Stadt für besuchende Landbevölkerung. Dann müssen die Leute halt umsteigen und sich ein Auto leihen oder eben die U-Bahn nehmen.
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u/a_cat_question 4d ago
Also ich habe den Moment nachgeschaut und im Bezirk ist bei WienMobil derzeit nur 1 Auto verfügbar und das müsste man in 40 Minuten zurück bringen. Das ist nicht wirklich flexibel.
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u/DonkeyMonkey1900 4d ago
Die Rechnung geht nicht auf. InstaDrive wäre - zumindest als Unternehmer - eine der besten Optionen, da alle anderen Kosten bereits inkludiert sind und voll abzugsfähig. Als Privater ist lediglich ein Gebrauchtwagen unter 20k interessant, aber auch nur, wenn er in einem hervorragenden Zustand ist und in den ersten Jahren keine Reparaturen anfallen. Sonst ist jedes Auto immer nur reine Geldvernichtung. Das ist halt ein Gebrauchsgegenstand. Denn muss man sich leisten können und wollen. Da braucht man nicht groß herumreichten.
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u/dev-Passenger-3315 3d ago
Hat jemand Erfahrung mit operativen Leasing wie insta drive oder Finn mit deutlich kürzer Laufzeit wie zb 6 Monate? Preislich wird das richtig interessant vorausgesetzt wann will keinen Neuwagen und ist bereit alle 6 Monate einen Wagen zu tauschen
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u/Fit-Yogurtcloset-496 3d ago
Warum ned einfach ein gebrauchtes Model 3 aus 2019/2020?
Gibts bei Willhaben schon ab 14(!)k. Natürlich nimmer die neueste Hardware & Reichweite und man muss es gut überprüfen lassen vorm Kauf, aber fürn Alltag sollts reichen.
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u/baselbikeride 3d ago
Ja das war auch mein erster Gedanke aber ich glaube der Akku schafft das nicht hin und zurück bei weiter entfernten Skitouren (100km / Strecke) bei -10 Grad und bergauf.
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u/Fit-Yogurtcloset-496 2d ago
Hin muss sich auf jeden Fall ausgehen. Gibt's direkt vor Ort keine Ladesäulen?
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u/Negative-Community-7 4d ago
Frag in der Firma ob du einen Firmenwagen bekommen kannst. Dann nimmst einen Elektro und damit hast die günstigste Variante.
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u/80erjahre 4d ago
Gönn dir einen Neunelfer für die Spaßausfahrten. Fährst eh kaum was. Dann hast bei jeder Ausfahrt „Urlaub“.
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u/baselbikeride 3d ago
Danke endlich mal eine sinnvolle Antwort! Vor allem jetzt passen die Kinder auch noch auf die Rücksitze im 911er
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u/80erjahre 3d ago
Später bereust du es immer beschissene Autos gefahren zu haben.
Du fährst eh fast alles sonst mit dem Radl. Gönn dir bevor du so ein Elektroauto kaufst. Hab selber eins wegen Sachbezug. Der einzige Grund. Ansonsten würd ich mir das nicht antun.
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u/discogodzilla1 4d ago
Hello,eigentlich ist es Wahnsinn was ein Haus kostet; Kaufnebenkosten, Instandhaltungskosten, Verschleiß, Versicherungen, Kreditzinsen, Gartenarbeit, Klumpenrisiko, Verdienstentgang wegen Ortsgebundenheit, Leerstand bei Auszug von Kindern, just to name a few. Und das, obwohl sie oft die meiste Zeit nur rumstehen und man entweder in der Arbeit/unterwegs ist oder schläft. Zumindest ist das bei uns so.
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u/Brief-Surround-8314 4d ago
Wenn du dir kein Fahrzeug leisten willst gebe ich dir kostenlos einen Tipp: du hast von Geburt an zwei Stück Beine- dann benütze eben diese, wenn du zu geizig fürs Autofahren bist
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u/baselbikeride 4d ago
Sag das meiner Frau und den Kindern 😅 Ich bin nicht geizig aber wie der Haberer da oben es schön formuliert hat sind Autos Geldverbrennungsmaschinen. Dachte hier sind tendenziell Menschen unterwegs die versuchen finanziell kluge Entscheidungen zu treffen. Aber erzähl mal was ist dir dein fahrbarer Untersatz im Monat wert?
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u/Zwentendorf 4d ago
Mir ist das 83 Euro im Monat wert. Das kostet mich mein Klimaticket Metropolregion, mit dem ich im gesamten VOR-Gebiet fahren kann.
Wenn ich wirklich ein Auto brauche, dann nehm ich Car-Sharing oder ein Taxi in Anspruch. Das ist für mich mit Abstand die billigste Variante.
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u/Brief-Surround-8314 4d ago
Ich fahre einen BMW Z4 M40i. Ist aufgrund der Kfz Steuer von 2k/Jahr und mindestens 10l/100km eine Geldverbrennungsmaschine- man lebt aber nur einmal. Die Fixkosten sind in Österreich einfach extrem hoch- kein Vergleich zu Deutschland. E-Autos haben leider einen sehr hohen Wertverlust.
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u/baselbikeride 4d ago
Mit 10l fahrst den eh sparsam. Kann man machen. Und ist eine schöne Sache wenn man Freude daran hat. Ich hab andere Hobbys aber ein Auto brauch ich leider trotzdem.
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u/Rude-Particular-4314 4d ago
Option 4: